Umsetzung

Web-GIS Karte Agglomerationsprogramm

Auf dem Geoportal des Kantons Solothurn steht neu eine Karte zur Verfügung, die alle Massnahmen der Agglomerationsprogramme darstellt (http://geoweb.so.ch/map/agglo).

Das Amt für Raumplanung erstellt jährlich eine Liste mit dem Stand der Umsetzung der Massnahmen pro Gemeinde. Die aktuelle Liste steht zum Download bereit.

Download
Umsetzungsreporting Massnahmen Agglomerationsprogramm Solothurn (PDF)

4. Generation AP Solothurn

Mit der Erarbeitung der 4. Generation wurde das Zukunftsbild 2040 gestützt auf die Erkenntnisse des Workshops «Zukunftsbild» und das Motto der repla espaceSolothurn «savoir vivre» grundlegend überarbeitet. Die Raumtypen, welche im kantonalen Richtplan verankert sind, werden stärker differenziert. Damit wird der heutigen und angestrebten Siedlungsstruktur Rechnung getragen und auf die regionalen und kommunalen Besonderheiten reagiert. Auch der Verkehr bekommt damit eine höhere Bedeutung und es lassen sich neu abgestimmt auf die 3-V-Strategie des Richtplans räumlich konkretisierte Stossrichtungen ableiten.

Es werden Massnahmen im A-Horizont (Realisierung 2024 bis 2027) für insgesamt rund 105 Mio. Franken zur Mitfinanzierung des Bundes eingereicht. Die Massnahme mit dem mit Abstand grössten Investitionsvolumen (52 Mio. Franken) stellt die multimodale Drehscheibe Hauptbahnhof Solothurn dar. Zudem werden Massnahmen definiert, welche die Zusammenarbeit der Gemeinden stärken und damit auch dazu beitragen, den Prozess der Agglomerationsprogramme zu verstetigen (Bsp. Mobilitätsquintett Wasseramt, und Projekt Natur und Naherholung im Herzen der Agglomeration Solothurn).

3. Generation

Das Agglomerationsprogramm Solothurn 3. Generation baut auf den Agglomerationsprogrammen der ersten und zweiten Generation auf. Wichtige Neuerungen sind die Abstimmung auf die überarbeiteten Richtplaninhalte und die Vertiefung des Themas Landschaft und Naherholung. Weiter enthält es von kantonalen Stellen und Gemeinden neu eingereichte Massnahmen, die für die Mitfinanzierung durch den Bund angemeldet werden.

Das Agglomerationsprogramm ist strukturiert nach den Anforderungen (Weisung) des Bundes. Es besteht aus einem grossen Analyseteil zum Handlungsbedarf, dem Zukunftsbild, den dazugehörenden Teilstrategien und den Massnahmen. Hauptadressat ist die Schweizer Eidgenossenschaft, insbesondere die Bundesämter ARE, ASTRA, BAV und BAFU. Es handelt sich um einen sehr umfassenden Bericht mit vielen Details.

Für die Vernehmlassung wurde ein Kurzbericht erstellt, welcher die wesentlichen Inhalte zusammenfasst. Die Vernehmlassungsversion besteht aus dem Kurzbericht und der Massnahmenübersicht inkl. Massnahmenblätter (Stand Ende Januar 2016).

Für zusätzliche Hintergrundinformationen kann der umfassende Hauptbericht ab dem 1. April 2016 hier heruntergeladen werden.

2. Generation

Ende Juni 2012 hat die Agglomeration Solothurn das Agglomerationsprogramm der 2. Generation beim Bund eingereicht. Der Bund hat dieses in der Zwischenzeit geprüft und will sich mit 35% (maximal wären 50% möglich) an den Massnahmen beteiligen Realisierung 2015 bis 2018).

Zur Zeit liegen der Prüfbericht, der Entwurf des Bundesbeschlusses und die Botschaft des Bundesrates (http://www.are.admin.ch/themen/agglomeration/00626/01680/index.html?lang=de) vor. Die definitive Beschlussfassung durch die Bundesversammlung erfolgt voraussichtlich Ende 2014. In der Zwischenzeit bereiten Bund und Kanton die Leistungsvereinbarung der 2. Generation vor.

Folgende Massnahmen sollen zwischen 2015 und 2018 realisiert werden:

  • Umsetzung Betriebs- und Gestaltungskonzepte Ortsdurchfahrten (verschiedene, z.B. Biberist, Derendingen)
  • Knotensanierung (z.B. Kreuzplatz, Derendingen)
  • Bahn- und Strassensanierung ASm
  • Verkehrsmanagement auf Kantonsstrassen (Biberist, Derendingen)
  • Erhöhung der Sicherheit auf den Kantonsstrassen für den Langsamverkehr (verschiedene, z.B. Knoten Gerlafingen-/Hauptstrasse, Kriegstetten)
  • Alternativrouten für den Langsamverkehr (verschiedene, z.B. Bibersit – Solothurn-West)

1. Generation

Der Bund beteiligt sich mit 40% (maximal wären 50% möglich) an den Massnahmen der 1. Generation. Diese werden im Zeitraum von 2011 bis 2014 umgesetzt. Bis Ende 2013 wurden folgende Massnahmen aus dem Agglomerationsprogramm Solothurn der 1. Generation realisiert:

  • Optimierung der Bahnhofstandorte Solothurn West und Bellach
  • Umsetzung Betriebs- und Gestaltungskonzepte Ortsdurchfahrten (verschiedene, z.B. Solothurn, Untere Steingrubenstrasse)
  • Erhöhung der Sicherheit auf den Kantonsstrassen für den Langsamverkehr (Rüttenenstrasse, Langendorf)
  • Alternativrouten für den Langsamverkehr (verschiedene, z.B. Nennigkofen – Lüsslingen – Solothurn, Zuchwil – Luterbach)
  • Verbesserung der Zugänge zu den öV-Haltestellen für den Fussverkehr (Hagmannstrasse – Überführungsstrasse, Recherswil)
  • Förderung Park- + Ride-, Bike- + Ride sowie Park- + Pool-Anlagen (verschiedene, z.B. Solothurn, Biberist, Lohn-Ammansegg)

Weitere geplante Massnahmen werden im Verlauf des Jahres 2014 oder später realisiert.