Neuer Schub für die «Wasserstadt» in Solothurn

Der Kanton setzt ein starkes Zeichen zugunsten des Projekts Wasserstadt an der Aare in Solothurn: «Die Wasserstadt wird als Siedlungsgebiet von kantonaler Bedeutung in den neuen Richtplan aufgenommen», erklärte Bernard Staub, Chef des Amts für Raumplanung, an einer Informationsveranstaltung der repla espaceSOLOTHURN vor rund 50 Gemeindevertretern. Mit diesem Schritt will der Kanton gegenüber dem Bund rechtfertigen, weshalb 17 Hektaren neu eingezont werden sollen. Ivo Bracher, VR-Präsident der Wasserstadtsolothurn AG, reagierte überrascht auf die Ankündigung. Er möchte, dass der Richtplan rasch angepasst wird. Seine Kritik an den Behörden konterte Solothurns Stadtpräsident Kurt Fluri mit dem Hinweis auf die vielen Stolpersteine, die dem Projekt nach wie vor im Weg liegen. So wird zurzeit abgeklärt, ob der Stadtmist, die frühere Kehrichtdeponie, total ausgehoben werden soll. Nur dann kann die «Wasserstadt» gebaut werden.

Neuer Schub für die «Wasserstadt» in Solothurn
Die «Wasserstadt» erhält Auftrieb

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