Inhalt und Ziele

Ausgangslage

Die Spitex-Organisationen sehen sich mit organisatorischen und finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Der Vorstand der Regionalplanungsgruppe espaceSOLOTHURN, bzw. die darin vertretenen Präsidenten der Gemeindepräsidienkonferenzen (GPK) haben das Bedürfnis nach regionaler Koordination erkannt und die Geschäftsstelle der repla in einem ersten Schritt mit einer Auslegeordnung der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen beauftragt. Die dazu beauftragte Arbeitsgruppe der repla espaceSOLOTHURN hat eine erste Auslegeordnung über die relevanten Grundlagen vorgenommen und in einem Bericht festgehalten (abrufbar unter Downloads).

An einer ersten Veranstaltung am 31. Oktober 2016 haben die Geschäftsleitungen und Präsidien der Spitex-Organisationen gemeinsam die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Spitex im Perimeter der repla diskutiert. Darauf beschloss der Vorstand der Regionalplanungsgruppe espaceSOLOTHURN, bzw. die darin vertretenen Präsidenten der GPKs in seiner Sitzung vom 23. November 2016, das Thema weiterzuverfolgen. Währenddessen verhandelte der Verband der Solothurner Einwohnergemeinden (VSEG) mit dem kantonalen Spitex-Verband über einen einheitlichen Leistungskatalog, bzw. eine Muster-Leistungsvereinbarung, weshalb die Arbeit der repla die Ergebnisse aus den Verhandlungen abgewartet hat.

Die Arbeitsgruppe der repla espaceSOLOTHURN hat nach Vorliegen der Muster-Leistungsvereinbarung am 22. August 2017 einen Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern aller Spitex-Präsidien und Geschäftsleitungen durchgeführt. Ziel war es, gemeinsam mit den Spitex-Organisationen den organisatorischen Anpassungsbedarf zu ermitteln, der sich aus dem einheitlichen Leistungskatalog ergibt; dieser wird sich mit der geplanten Anpassung des Sozialgesetzes, das in der jüngst abgeschlossenen Vernehmlassung mehrheitlich begrüsst wurde, weiter akzentuieren.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Spitex-Organisationen waren an der Veranstaltung grossmehrheitlich der Meinung, dass eine regionale Koordination für die Planung von Kooperationen bzw. Fusionen nicht erforderlich sei; die nötigen Anpassungen wollen die Organisationen eigenständig ermitteln, planen und durchführen.

Die Erkenntnisse aus der Veranstaltung sind mit ergänzenden Kennzahlen in einem Bericht festgehalten, den Sie unter Downloads abrufen können. Dieser Bericht ergänzt den Grundlagenbericht vom Dezember 2016 und zeigt die zwischen den Gemeinden und den jeweiligen beauftragten Spitex-Organisationen bilateral zu klärenden Fragen auf.

Stand des Projekts

Der Vorstand der repla, der sich zum grössten Teil aus Gemeindepräsidenten zusammensetzt, erachtete den Auftrag, den die Delegiertenversammlung der repla im März 2017 erteilt hat, nun als abgeschlossen. Der bisherige Prozess hat eine gute Ausganglage geschaffen und die zentralen Fakten und Fragestellungen liegen auf dem Tisch. Der Vorstand empfiehlt den Gemeindepräsidien nun das Heft selber in die Hand zu nehmen, die Gemeinderäte entsprechend zu informieren und den Handlungsbedarf bzw. das weitere Vorgehen in bilateralen Gesprächen mit den jeweiligen Spitex-Organisationen zu besprechen, insbesondere im Hinblick auf die Vertragsabschlüsse gemäss neuer Muster-Leistungsvereinbarung.