Vernetzungskonzept Limpachtal

Vernetzungskonzept Limpachtal - Bericht 2004

Teilrichtplan ökologische Vernetzung Limpachtal / Initiative Limpachtal (IL)
Chronologie:

 

Herbst 2001  

Interesse seitens der Gemeinde Bätterkinden einerseits und des Raumplanungsamtes Solothurn andererseits. Bätterkinden kennt bereits ökologische Beiträge an die Landwirte und ist interessiert an einer Weiterführung, stehen doch Veränderungen der gesetzlichen Vorgaben des Bundes und der Kantone bevor. Zur Sprache kommt auch die Möglichkeit eines kantonsübergreifenden Projektes. Dies macht vor allem deshalb Sinn, weil das Limpachtal einen kompakten Landschaftsraum darstellt.

25.6.2002  

Entscheid der Spurgruppe, das Projekt zu lancieren. Erster Projektausschuss: B. Staub, Th. Furrer, Hp. Ziegler und B. Witschi

27.8.2002  

Genehmigung Konzept (erarbeitet von Th. Furrer/Büro Berz Hafner und Partner). Einsetzen des neunköpfigen Projektteams unter der Leitung von B. Witschi

22.10.2002  

Orientierungsversammlung in Bätterkinden. Neben den Behörden wurden sämtliche Landwirte im Limpachtal persönlich eingeladen. An die 100 Personen nehmen teil. Neben kritischen, teilweise gehässigen Voten überwiegt am Ende der Veranstaltung die positive Haltung klar.

Bis Ende 2002  

melden sämtliche IL-Gemeinden plus Etzelkofen und Küttigkofen die Bereitschaft, mitzumachen. Ebenfalls sichern die Kantone Solothurn und Bern ihre Unterstützung zu und tragen hälftig total 75 % der anfallenden Kosten mit einem Dach von Fr. 50'000.--. Die restlichen Fr. 12'500.-- tragen die Gemeinden nach einem speziellen Schlüssel. Die Spurgruppe beauftragt aus vier Bewerbern die Arbeitsgemeinschaft Fliederweg 10 Bern, bestehend aus dem Büro Berz Hafner und Partner sowie Künzler Bossert und Partner GmbH, vertreten durch Kaspar Reinhard, zugleich Projektleiter und Michel Zimmermann.

Kalenderjahr 2003  

Das Projekt wird erarbeitet und im Wesentlichen fertig erstellt.

22.1.2003  

Das Projektteam kommt erstmals zusammen. Es werden noch einige Sitzungen folgen.

Sommer 2003  

Orientierungsveranstaltungen für Behörden und Landwirte in Wengi, Oberramsern und Kyburg.

Herbst 2003  

öffentliche Auflagen (im Kanton Bern obligatorisch); Stellungnahmen der Gemeinderäte

Winter 2003 / 2004  

Bereinigungen

Juni 2004  

Eingabe zur Bewilligung an den Kanton Bern unter Orientierung des Kantons Solothurn

6. 9. 2004  

Projektbewilligung Kt. Bern für seine Gemeinden.

Dazu kamen  

Gespräche mit den Kantonen, Einzelgespräche, Sitzungen mit der erweiterten Projektgruppe, Ausschusssitzungen u.a., laufende Orientierungen der Spurgruppe, welche den einen und andern Beschluss zu fassen hatte. Orientierung der Ackerbaustellenleiter betreffend Umsetzung. Wahl von Hans Aeschbacher, Bätterkinden und Konrad Ryser, Oberramsern als Umsetzungsverantwortliche.

Erfahrungen  

Es ist dank vieler Personen gelungen, das Projekt zu realisieren. Auch wenn der Bund im Grundsatz den Kantonen die Vorgaben gibt, stellen wir doch fest, dass die Umsetzung aus vielerlei Gründen unterschiedlich verläuft. Es war ein wichtiges Ziel, dass für das gesamte Limpachtal die gleichen Bedingungen gelten sollen – das ist in hohem Masse gelungen, vor allem auch Dank der Haltung von Solothurn.

Januar 2005  

erhoffen wir uns die Genehmigung durch den Kanton Solothurn (die Zeichen stehe gut, dass der Bund Solothurn die Rahmenbedingungen „absegnet".

 

Im ersten Jahr haben 95 Landwirte für 254 Objekte Beiträge im Umfang von über Fr. 40 000.-- geltend gemacht, je etwa hälftig in den solothurnischen und bernischen Gemeinden.

 

Bernhard Witschi
Bätterkinden, Januar 2005

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